Weltgebetstag rückt die Philippinen in den Fokus

ÖKUMENE Schwerpunktland von Gegensätzen geprägt – Spiekeroog lädt schon heute zum Gottesdienst ein

HARLINGERLAND/LBR – In jedem Jahr laden weltweit am ersten Freitag im März Frauen dazu ein, an ökumenischen Gottesdiensten teilzunehmen, darunter auch im Harlingerland. Im Fokus stehen in diesem Jahr die Philippinen. Frauen dieses Inselstaats haben die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2017 erarbeitet. Ob „Anti-Drogen-Krieg“, Umweltkatastrophen oder Arm- Reich-Gefälle – die Philippinen sorgten in den vergangenen Jahren nicht nur für positive Schlagzeilen.

Unter dem Motto „Was ist denn fair?“ kommen Christen sämtlicher Konfessionen zusammen, um mit Gebeten, Liedern und gemeinsamen Aktionen auf Missstände aufmerksam zu machen, sie zu hinterfragen und für mehr Gerechtigkeit einzustehen.

Der alljährliche Weltgebetstag ist nun schon seit Ende des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil im Kirchenjahr und soll an die christlichen Grundpfeiler erinnern: Nächstenliebe, gegenseitige Achtung und Gerechtigkeit. Vorbereitet und ausgerichtet werden die Gottesdienste von Frauen, um vor allem zum Thema Geschlechtergerechtigkeit einen Fortschritt zu bewirken. Frauen- und Mädchenprojekte werden daher intensiv durch Kollekten unterstützt und vorangetrieben.

Auch im Harlingerland haben sich in den vergangenen Wochen Frauen unterschiedlicher christlicher Kirchen intensiv auf diesen Tag vorbereitet, um morgen, Freitag, Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche zum Gottesdienst im Zeichen des ökumenischen Weltgebetstages einzuladen. Die Termine im Überblick: Esens, 19.30 Uhr, Ev.-Freikirchliche Gemeinde, Hohekamp; Funnix, 19.30 Uhr; Langeoog, 19 Uhr, Haus Bethanien; Leerhafe, 19 Uhr; Werdum, 19.30 Uhr, Zentral- G; Westeraccum (auch für die Samtgemeinde Holtriem), 19.30 Uhr; Wittmund, 19 Uhr, St.-Nicolai-Kirche. Bereits heute, 2. März, wird der Weltgebetstag auf Spiekeroog (19 Uhr, AK) gefeiert. Für Sonnabend, 4. März, wird für den Südkreis um 19 Uhr nach Cäciliengroden eingeladen.

Im Anschluss an die ökumenischen Gottesdienste laden die Vorbereitungskreise zum Beisammensein ein. Dabei wird das diesjährige Schwerpunktland noch einmal in den Vordergrund gerückt – unter anderem durch landestypische Gerichte, die probiert werden können.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 02.03.2017