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Stephan Birkholz-Hölter freut sich auf neue Aufgaben

Sonntag, 28. Mai 2017

KIRCHE Neuer Pastor im Harlingerland – Offizielle Einführung am Pfingstsonntag in St. Magnus

ESENS/AH/HÄ – „Wir möchten gerne in der Nähe der Familie sein“, antwortet Pastor Stephan Birkholz-Hölter auf die Frage, was ihn nach Ostfriesland geführt hat. Gemeint ist die Familie seiner Frau, die im nahen und etwas weiteren Umfeld von Wittmund heimisch ist. Doch das ist nicht der einzige Grund für den 42- Jährigen.

Nach mehrjähriger Gemeindearbeit und einer Projektarbeit im Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers freut er sich sehr auf sein neues Aufgabenfeld, heißt es in einer Pressemitteilung des Kirchenkreises Harlingerland. In der Altenheim-Seelsorge möchte Pastor Birkholz-Hölter für die einzelnen Menschen da sein: „Ich möchte geben, ohne zurück zu erwarten, und so vom Glauben weitersagen.“ Ideen, wie das praktisch aussehen kann, hat er reichlich. Doch zunächst heißt es für ihn, den Kirchenkreis Harlingerland mit seinen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden kennenzulernen. Dazu gehört für ihn natürlich in erster Linie die Kontaktaufnahme zu den Trägern der Altenheime in dieser Region.

Stephan Birkholz-Hölter ist neuer Pastor im Harlingerland.

Stephan Birkholz-Hölter ist neuer Pastor im Harlingerland.
BILD: KKH/HEIKE PENDIAS

Gleichzeitig wird der Geistliche als Springerkraft im Kirchenkreis Harlingerland tätig sein. Zurzeit ist die Pfarrstelle für Westeraccum, Roggenstede und Westerbur nicht besetzt. Hier wird Stephan Birkholz-Hölter die Begleitung der Kirchenvorstände und in Zusammenarbeit mit anderen die Versorgung der Amtshandlungen, der Gottesdienste und des Konfirmandenunterrichts übernehmen.

Neben diesen neuen Aufgaben ist der Pastor im Moment auch noch in seinen neuen vier Wänden gefordert. Zusammen mit helfenden Händen aus der Familie renoviert er seine Wohnung. Mitte Juni sollen seine Frau Anne- Karin Birkholz (42) und die gemeinsamen Kinder Deborah (6) und Jonathan (4) endlich auch in das hoffentlich fertige Zuhause in Wittmund einziehen. Mit dem 1. Mai hat Stephan Birkholz-Hölter seine Aufgaben als Vakanzvertreter bereits übernommen. Die Kontaktaufnahme zu den Vertretern von Altenheimen wird folgen.

Die offizielle Einführung in seinen Dienst wird am Pfingstsonntag, 4. Juni, um 10 Uhr in der St.-Magnus-Kirche in Esens sein. Zu diesem Festgottesdienst mit Abendmahl lädt der Kirchenkreis Harlingerland alle Interessierten ein.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 27.05.2017

Weltgebetstag rückt die Philippinen in den Fokus

Donnerstag, 2. März 2017

ÖKUMENE Schwerpunktland von Gegensätzen geprägt – Spiekeroog lädt schon heute zum Gottesdienst ein

HARLINGERLAND/LBR – In jedem Jahr laden weltweit am ersten Freitag im März Frauen dazu ein, an ökumenischen Gottesdiensten teilzunehmen, darunter auch im Harlingerland. Im Fokus stehen in diesem Jahr die Philippinen. Frauen dieses Inselstaats haben die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2017 erarbeitet. Ob „Anti-Drogen-Krieg“, Umweltkatastrophen oder Arm- Reich-Gefälle – die Philippinen sorgten in den vergangenen Jahren nicht nur für positive Schlagzeilen.

Unter dem Motto „Was ist denn fair?“ kommen Christen sämtlicher Konfessionen zusammen, um mit Gebeten, Liedern und gemeinsamen Aktionen auf Missstände aufmerksam zu machen, sie zu hinterfragen und für mehr Gerechtigkeit einzustehen.

Der alljährliche Weltgebetstag ist nun schon seit Ende des 19. Jahrhunderts fester Bestandteil im Kirchenjahr und soll an die christlichen Grundpfeiler erinnern: Nächstenliebe, gegenseitige Achtung und Gerechtigkeit. Vorbereitet und ausgerichtet werden die Gottesdienste von Frauen, um vor allem zum Thema Geschlechtergerechtigkeit einen Fortschritt zu bewirken. Frauen- und Mädchenprojekte werden daher intensiv durch Kollekten unterstützt und vorangetrieben.

Auch im Harlingerland haben sich in den vergangenen Wochen Frauen unterschiedlicher christlicher Kirchen intensiv auf diesen Tag vorbereitet, um morgen, Freitag, Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche zum Gottesdienst im Zeichen des ökumenischen Weltgebetstages einzuladen. Die Termine im Überblick: Esens, 19.30 Uhr, Ev.-Freikirchliche Gemeinde, Hohekamp; Funnix, 19.30 Uhr; Langeoog, 19 Uhr, Haus Bethanien; Leerhafe, 19 Uhr; Werdum, 19.30 Uhr, Zentral- G; Westeraccum (auch für die Samtgemeinde Holtriem), 19.30 Uhr; Wittmund, 19 Uhr, St.-Nicolai-Kirche. Bereits heute, 2. März, wird der Weltgebetstag auf Spiekeroog (19 Uhr, AK) gefeiert. Für Sonnabend, 4. März, wird für den Südkreis um 19 Uhr nach Cäciliengroden eingeladen.

Im Anschluss an die ökumenischen Gottesdienste laden die Vorbereitungskreise zum Beisammensein ein. Dabei wird das diesjährige Schwerpunktland noch einmal in den Vordergrund gerückt – unter anderem durch landestypische Gerichte, die probiert werden können.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 02.03.2017

138 Kinder bei Schulgottesdienst

Freitag, 18. November 2016

Auch in diesem Jahr fand der Schulgottesdienst der Grundschule Dornum zum Erntedankfeststatt. Alle 138 Schülerinnen und Schüler machten sich mit ihren Lehrerinnen auf den Weg zur Kirche in Westeraccum. Mit viel Freude sangen die Kinder die fröhlichen Lieder, die vorher im Unterricht eingeübt worden waren und die von Klavier und Gitarre begleitet wurden.

Schulgottesdienst in Westeraccum

Schulgottesdienst in Westeraccum


Pastorin Eyleen Erdwiens führte durch den Gottesdienst und wurde von Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen unterstützt. Sie bedankten sich unter anderem dafür, dass sie täglich genug Essen und Trinken haben, dass sie gemütlich wohnen dürfen und Turnschuhe oder neue Schulbücher bekommen können. Anschließend fand die Aktion „Gemeinsames Essen” statt, die das Wir-Gefühl stärken soll.

Quelle: Ostfriesischer Kurier vom 18.11.2016

Zum Pastor auf Lebenszeit ernannt

Dienstag, 10. Februar 2015

Einführungsgottesdienst für Holger Erdwiens seht gut besucht

ROGGENSTEDE / KKH – Einen schöneren Tag hätte sich Holger Erdwiens, Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden an der Ee: Roggenstede, Westeraccum und Westerbur, für seine Einführung am vergangenen Sonntag nicht aussuchen können. Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen strömten die Gemeindeglieder der drei Kirchengemeinden regelrecht in die Roggensteder Kirche. Die mit Blumen verzierten Kirchenbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt. Drei Jahre war er Pastor zur Anstellung, jetzt ist er es in den drei Kirchengemeinden auf Lebenszeit.

Einführugn Pastor Erdwiens

Superintendentin Angela Grimm und Pastor Holger Erdwiens
(v. l.) ziehen in die Roggensteder Kirche ein. FOTO: INGA WIENER-ROHLFS

Im Februar 2012 trat Erdwiens seinen Full-Time-Job als Pastor in den Kirchengemeinden Westeraccum, Wes-terbur und Roggenstede an. Vor genau einem Jahr übernahm er noch eine Viertelstelle in Westerholt. Seine Frau Eyleen, ebenfalls Pastorin, unterstützt den 35-Jährigen in allen Lebenslagen und seine bislang drei Kinder, das vierte ist unterwegs, Johanna, Jascha und Konrad halten ihren Vater zusätzlich auf Trab.

Pastoren und Diakone aus dem Kirchenkreis Harlingerland, Vertreter der drei Kirchenvorstände Roggenstede, Westeraccum und Westerbur sowie Superintendentin Angela Grimm zogen zusammen mit Erdwiens in die Roggensteder Kirche ein. Kirchenvorsteher Georg Claassen aus Roggenstede begrüßte die Gemeindeglieder und verlas schließlich auch die Ernennungsurkunde der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, dass Pastor Erdwiens vom 1. Februar diesen Jahres an in das Pfarrverhältnis auf Lebenszeit ernannt wurde.

Die Einsegnung nahm Angela Grimm vor. Dabei assistierten ihr Georg Claassen, Kirchenvorsteher Stefan Behrends aus Westeraccum, Kirchenvorsteherin Manuela Breitbach aus Westerbur sowie die Pastorinnen Angela Walther aus Bremen und Astrid Jürgena aus Westerholt. „Nachdem Pastor Erdwiens die harte Segnung auch ohne Kniekissen gut überstanden hat“, habe er sich vollends bewährt, schmunzelte Grimm. „Ich freue mich sehr, dass Pastor Erdwiens und seine Familie sich dazu entschlossen haben, hier zu verweilen.“ Groß erzählen über den Mann mit den rot-blonden Haaren musste die Superintendentin nicht, „da man Pastor Erdwiens ja bereits kennt“. Dennoch sollen die Gemeinden ihm auch weiterhin beistehen und seine Worte durch die Heilige Schrift überprüfen, richtete Angela Grimm noch einmal das Wort an die Gemeinde.

Untermalt wurde der Einführungsgottesdienst durch musikalische Vortragsstücke von Regina Weitz an der Gitarre und Heiner Hammoor mit der Mundharmonika von der Christlichen Lebensgemeinschaft „Die Zugvögel“ aus Westerbur und auch vom Kirchenchor Roggenstede. Dina-Céline Borchert (Westerbur) und Eske Jochems (Westeraccumersiel), Begleiter von Konfirmanden in den drei Kirchengemeinden, lasen einen Auszug des Predigttextes „Das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld“, indem ein Sämann (Bauer) hinausgeht, um Saat auf seinem Acker auszustreuen. Dabei fielen Teile der Saat auf den Weg, auf das Steinige und unter die Dornen. Dorthin, wo nichts wachsen konnte und doch säte er auch dort. Der letzte Teil der Samen fiel in die gute Erde und es gab Frucht. Dieses Himmelsreichgleichnis stellt den Bauern als Bild für Jesus dar, der die frohe Botschaft verkündigt. Die Saat ist ein Bild für die gute Nachricht des Evangeliums. Der Acker ist ein Bild für die Menschen, die Gottes Wort hören. Aber nicht alle Samenkörner gehen auf. Wenn sie auf den Weg fallen oder auf den Felsen oder unter die Dornen, gibt es keine Ernte. So ist es bei den Menschen. Viele hören Gottes Wort, doch nicht alle glauben.

Daran lehnte auch Pastor Erdwiens seine Predigt aus dem Lukas-Evangelium „Das Gleichnis vom Feigenbaum“ an und verwies noch einmal auf das abgedruckte Foto auf dem Programmheft. Dieses zeigte das Dach der Westeraccumer Kirche, auf dem tatsächlich ein kleiner Baum wuchs. „An den unmöglichsten Orten kann etwas wachsen.“ Auch in der Kirchengemeinde müsse man wie der Sämann oft mit begrenzten Mitteln planen und nicht immer entstünde etwas Fruchtbares. Aber der Glaube daran kann ja bekanntlich Berge versetzen. Mit dem Segen des Pastors entließ Erdwiens seine „Schäfchen“ und lud im Anschluss noch zu einer gemütlichen Tasse Tee im Gemeindehaus ein.

Veröffentlicht im Anzeiger für Harlingerland vom 10. Februar 2015

Schon der Opa prophezeite, dass er Pastor wird

Samstag, 20. Dezember 2014

KIRCHE Westeraccums neuer Pastor ist zugleich der alte Pastor Holger Erdwiens – Er beendet seine dreijährige Probezeit

Als Pastor auf Probe, so Erdwiens, mache man schon dieselbe Arbeit wie im Vikariat. Doch es sei noch mal eine andere Verantwortung.

VON INGA WIENER-ROHLFS

WESTERACCUM – Viele werden sich erst einmal fragen, ob es unerwartete Bewegung im Kirchenpersonal gibt, doch sie werden schnell merken: Der neue Pastor ist zugleich der alte Pastor, denn Holger Erdwiens aus Westeraccum wird zum Pastor auf Lebenszeit ernannt. Bislang war der 34-Jährige in den Kirchengemeinden Westeraccum, Westerbur und Roggenstede für drei Jahre nur auf Probe tätig. Eine erstaunlich lange Zeit, ehe die endgültige Ernennung zum Pastor erfolgt.

Schubs ins kalte Wasser

Als Pastor auf Probe, so Erdwiens, mache man schon dieselbe Arbeit wie im Vikariat: Gottesdienste, Beerdigungen und Trauungen. Doch es sei noch mal eine andere Verantwortung und eine andere Öffentlichkeit. „Als Vikar wird man von seinem Mentor beziehungsweise Pastor beschützt.“ Doch eine Kirchengemeinde selbst in Eigenverantwortung zu betreuen, sei wie ein „Schubs ins eiskalte Wasser“. Anfangs sei es anstrengend gewesen, denn Edwiens übernahm gleich mehrere Gemeinden, aber mit der Zeit habe es sich eingespielt. Auf diesen Schritt könne man sich nicht vorbereiten. Ein Pastor sagte ihm einst: „Ich kann dir beibringen, Vikar zu werden, aber nicht Pastor zu werden. Die Erfahrung musst du selber machen.“
„Pastor“, sagt Erdwiens, „ist man immer. Es ist eine Berufung.“ Mehr noch – es müsse sogar so sein, denn wenn man dies nur als Job ansehe, dann könne man auch von Mitarbeitern und Ehrenamtlichen nicht viel erwarten. „Man muss da schon ein Stück als Pastor vorangehen“, macht der 34-Jährige deutlich – entweder sei man voll und ganz Pastor oder eben nicht.
Im Februar 2012 trat Erdwiens seine Stelle mit einem Ordinationsgottesdienst an, bei dem er mit seiner Familie offen von der Gemeinde aufgenommen wurde. Es war ihm wichtig, dass sich seine Familie hier wohl fühlt. Gerade hatte er sein zweites theologisches Examen bestanden, das Vikariat in der Gemeinde Riepe hinter sich gebracht.

Pastor Holger Erdwiens beendet nun seine dreijährige Probezeit und übernimmt die Kirchengemeinden Westeraccum, Westerbur und Roggenstede. BILD: INGA WIENER-ROHLFS

Pastor Holger Erdwiens beendet nun seine dreijährige Probezeit
und übernimmt die Kirchengemeinden Westeraccum,
Westerbur und Roggenstede. BILD: INGA WIENER-ROHLFS

Zwei Fulltime-Jobs

Sich in Westeraccum wohlzufühlen, „fiel mir nicht schwer“, erzählt der gebürtige Emder. Die Eingewöhnung sei schnell gegangen, nicht zuletzt, weil die Gemeindeglieder sehr verständnisvoll waren. Schließlich hat der Ostfriese nicht nur den Fulltime-Job als Pastor in den Kirchengemeinden Westeraccum, Westerbur und Roggenstede, sondern im Februar dieses Jahres auch eine Viertelstelle in Westerholt übernommen. Zuvor war er mit einer Viertelstelle in der Kirchengemeinde Esens tätig. Vor kurzem bot er zudem noch einen Glaubenskurs über die evangelische Erwachsenenbildung an. Und nicht zu vergessen: Zuhause im Pfarrhaus in der Johann-Dollmann-Straße 2 in Westeraccum warten seine schwangere Frau Eyleen, die ebenfalls Theologie studiert hat, und seine Kinder: die sechsjährige Johanna, der vierjährige Jascha und der zweijährige Konrad. Doch Holger Erdwiens hat alles gut im Griff und scheint die „Ruhe selbst zu sein“ – eben der geborene Pastor. Das wusste auch schon Opa Johann, der ihm bereits damals prophezeite: „Du wirst auf jeden Fall Pastor.“ Und der musste es wissen, denn sowohl sein Vater, dessen Bruder als auch ein Cousin schlugen diesen Berufsweg ein.

Werdegang

Dabei stand dieser Weg des „Pastorseins“ anfangs gar nicht so im Vordergrund. Nach dem Abitur 1999 am Gymnasium im Treckfahrtstief in Emden, begann er ein Studium in Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Emden. „Erst als in der Gemeinde Emden/Borssum ein neuer Vikar kam und dieser sich Zeit nahm, um mir meine Fragen bezüglich eines Theologiestudiums zu beantworten“, berichtet der Pastor, sei es letzten Endes zu der Entscheidung gekommen, Theologie zu studieren. Das tat er von 2002 bis 2005 in Bielefeld-Bethel, anschließend ging er 2005 nach Leipzig und schließlich nach Münster. 2007 stand noch ein Auslandsaufenthalt in England an, an dem auch seine Frau Eyleen teilnahm. Am Beruf reize ihn vor allem, der Umgang mit Menschen, die sich in bewegenden Situationen befinden – ob bei erfreulichen oder traurigen Ereignissen.
Im Laufe der vergangenen drei Jahre hat Erdwiens die Kirchengemeinden allesamt liebgewonnen. „Jede Kirche versprüht ihren eigenen Charme.“ Und auch seine Frau und seine Kinder fühlen sich in der 400-Seelengemeinde wohl. „Als Pastor möchte ich liebevoll, biblisch und weltoffen die Botschaft Gottes weitergeben. Für mich ist es kein Widerspruch, zugleich biblisch und theologisch fundiert als auch in zeitgemäßer, freundlicher und einladender Weise, Kirche zu sein.“
Doch nun hat die Probezeit ein Ende, und es stand obligatorisch ein Bewerbungsverfahren an. Im Wahlverfahren für die Pfarrstelle haben sich die Kirchenvorstände in geheimer Abstimmung am 9. Dezember für Pastor Holger Erdwiens entschieden, berichtet Superintendentin Angela Grimm. Erdwiens ist sichtlich erleichtert und sehr froh über diese Entscheidung.

Heiligabendgottesdienst

Wahrscheinlich wird er im Februar 2015 offiziell eingeführt – doch vorerst muss noch eine kleine Hürde genommen werden, denn die Aufstellungspredigt an Heiligabend steht an. „Da freue ich mich schon sehr darauf, aber aufgeregt bin ich nicht.“ Dennoch bereite er sich wie auf jeden Gottesdienst, auch auf diesen, vor. Der Weihnachtsgottesdienst am Mittwoch, 24. Dezember, wird um 19.30 in der Westeraccumer Kirche stattfinden.

Veröffentlicht im Anzeiger für Harlingerland vom 20. Dezember 2014