Taufe

Durch die Taufe mit Wasser wird ein Mensch sichtbar mit Gott verbunden und er wird sichtbar in die christliche Gemeinschaft hineingestellt.

TaufeIn unseren Kirchengemeinden gibt es keine festen Taufsonntage. Rufen Sie einfach in unserem Pfarramt unter der Telefonnummer 04933 / 792 an und besprechen Sie, wann die Taufe stattfinden kann. Normalerweise findet eine Taufe bei uns zu Beginn eines regulären Gottesdienstes statt. Die Termine hierfür finden Sie auf dieser Homepage. Es ist auch im Ausnahmefall möglich, einen Termin für einen besonderen Taufgottesdienst zu vereinbaren.

In unserer Kirche werden noch immer die meisten Menschen als Kinder getauft. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten des Täuflings selbst getauft bzw. Kirchenmitglied sind.

Minderjährigen Täuflingen stehen Taufpaten zur Seite. Ihre Anzahl ist nicht eindeutig festgelegt. In der Regel werden zwei Taufpaten ausgesucht. Sie sollen, wo es möglich und nötig ist, die Taufeltern bzw. Erziehungsberechtigten bei der Erziehung des Täuflings unterstützen, ihnen hilfreich zur Seite stehen und ihr Patenkind in besonderer Weise begleiten. Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen wollen, ist es grundsätzlich möglich und auch die Regel, dass Sie dann selbst Menschen Ihres Vertrauens als Paten für Ihr Kind auswählen. Wichtig ist, dass die Paten Mitglied einer christlichen Kirche sind (welche Kirche das ist, spielt dabei keine Rolle). Es ist übrigens auch möglich, dass die Kirchengemeinde, in der Ihr Kind getauft wird, Ihnen Taufpaten zur Seite stellt.

Wenn Sie sich selbst oder Ihr Kind in unseren Kirchengemeinden taufen lassen wollen, wird normalerweise ein Taufgespräch mit dem Pastor im Vorfeld stattfinden. Dieses dient zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Vorbereitung der Taufe. Sie müssen sich für dieses Gespräch nicht besonders vorbereiten, Sie werden auch nicht über bestimmte Dinge ausgefragt. Hilfreich ist es allerdings, wenn Sie vor diesem Gespräch einen Bibelvers auswählen, der als sogenannter Taufspruch über der anstehenden Taufe stehen soll. Eine schöne Auswahl an Taufsprüchen finden Sie etwa hier:

     taufspruch.de


Konfirmation

Die Voraussetzung für die Konfirmation bei uns ist die Teilnahme am Konfirmandenunterricht in unseren Kirchengemeinden. Konfirmation wird in unseren Kirchengemeinden an den drei Sonntagen nach Ostern gefeiert, am ersten Sonntag nach Ostern in Westeraccum, am zweiten Sonntag in Roggenstede und am dritten dann in Westerbur. Der Konfirmandenunterricht geht über zwei Jahre. Er ist bei uns in einem Modulsystem organisiert, das sowohl Phasen mit wöchentlichem Unterricht (in der Regel Donnerstagnachmittags) und Blocktage (in der Regel Freitagnachmittag und/oder Samstagvormittag) sowie eine Freizeit (ein Wochenende) am Ende der Konfirmandenzeit umfasst. Insgesamt kommen so in zwei Jahren ungefähr 80 Stunden zusammen. Konfirmation

Das Ziel des Konfirmandenunterrichts ist nicht, ein wie auch immer geartetes Paket an Lernstoff abzuarbeiten. Das Ziel des Konfirmandenunterrichts ist es, die Konfirmandinnen und Konfirmanden durch die Beschäftigung mit bestimmten Themen mit dem christlichen und kirchlichen Leben in unseren Kirchengemeinden vertraut zu machen. Deshalb ist ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch sowie die Beteiligung von Konfirmandinnen und Konfirmanden in unseren Gottesdiensten Bestandteil unseres Konfirmandenunterrichts.

Konfirmandenunterricht hat eine andere Qualität als Schulunterricht. In unserem Konfirmandenunterricht kommen Jugendliche aller Schulformen zusammen. Wir erwarten, dass sie sich auf unseren Unterricht einlassen, aber sie müssen keine Prüfungen bestehen und bekommen keine Zeugnisse. Zu den Lernerfahrungen, die unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden in unserem Konfirmandenunterricht machen sollen, gehört für uns in erster Linie die Erfahrung, dass christliches Leben ein gutes und gut tuendes Leben im Geist des Vertrauens und des Miteinanders ist.

Am Konfirmandenunterricht nehmen normalerweise Jugendliche teil, welche die 7. und 8. Schulklasse besuchen. Eine Anmeldung zu unserem Konfirmandenunterricht ist auch möglich, wenn Ihr Kind noch nicht getauft ist. Details zur Organisation des Konfirmandenunterrichts werden bei einem ersten Elternabend besprochen. Bitte melden Sie sich telefonisch bei unserem Pfarramt (04933 / 792), wenn Sie Fragen haben oder wenn Sie Ihr Kind anmelden möchten.

Die Ordnung für die Konfirmandenarbeit finden Sie >> hier.


Hochzeit

Hochzeit Wenn Sie als Paar heiraten wollen, bedeutet dies für Sie einen gravierenden Lebenseinschnitt. Schön, wenn Sie dieses Ereignis auch mit einem Gottesdienst, zum Beispiel in einer unserer Kirchen, feiern möchten. Dazu muss mindestens einer von Ihnen als Paar Mitglied der evangelischen Kirche sein. Kosten fallen für einen Traugottesdienst keine an. Einen konkreten Termin für Ihren Traugottesdienst können Sie einfach telefonisch in unserem Pfarramt (04933 / 792) vereinbaren.

Normalerweise wird diesem Gottesdienst ein Gespräch zwischen Pastor und Paar vorausgehen. Dieses dient zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Vorbereitung des Traugottesdienstes. Sie müssen sich für dieses Gespräch nicht besonders vorbereiten, Sie werden auch nicht über bestimmte Dinge ausgefragt. Hilfreich ist es allerdings, wenn Sie vor diesem Gespräch einen Bibelvers auswählen, der als sogenannter Trauspruch über dem anstehenden Traugottesdienst stehen soll. Eine schöne Auswahl an Trausprüchen finden Sie etwa hier:

     trauspruch.de


Beerdigung

Wenn ein Mensch stirbt, stellt das für die Menschen in seinem Umfeld eine Ausnahmesituation dar. Seelsorgerliche Begleitung können Sie bei Ihrem Pastor vor Ort oder einem anderen Pastor Ihres Vertrauens anfragen. Beerdigung

Zu der emotionalen Belastung treten organisatorische Fragen, auch rund um die anstehende Beerdigung. Hier kann in den meisten Fällen der Bestatter weiterhelfen.

Um einen Pastor für den Trauergottesdienst brauchen Sie sich in keinem Fall selber zu bemühen. Hier gibt es klare Regelungen und Absprachen. Normalerweise wird der Trauergottesdienst von dem Pastor durchgeführt, der für den Wohnbereich des Verstorbenen zuständig ist. Ist dieser verhindert gibt es eindeutige Absprachen über die Zuständigkeit. Hier weiß der Bestatter Bescheid. Der Bestatter wird auch den zuständigen Pastor über den Sterbefall informieren und ihn bitten, sich mit Ihnen als Angehörigen in Verbindung zu setzen. Dies wird zeitnah passieren, kann aber schon einmal ein paar Tage dauern. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie einfach im zuständigen Pfarramt an!